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  • Schloß Schwarzenraben

Noch bis ins 16. Jahrhundert als Wambeke bezeichnet, gehört das Schloß und Anwesen zur politischen und kirchlichen Gemeinde Bökenförde. Wambeke wird erstmals im Jahr 1031 erwähnt, als Bischof Meinwerk von Paderborn das von ihm gestiftete Kloster Abdinghof mit Besitz ausstattete. Zum Meinwerkschen Besitz gehörte auch Wambeke.

1511 verkaufte Didrich von Berninghausen, mit Zustimmung des Abtes Johann zu Abdinghof, das Gut zur Hälfte an Alhard von Hörde.
Seit 1584 waren die von Hörde alleinige Besitzer von Schwarzenraben.


Das Schloß Schwarzenraben ist ein prächtiger Barockbau. 1765-68 wird das Herrenhaus nach Plänen des Baumeisters Kitz aus Arolsen erbaut. Für die Ausstattungen wurden italienische Stuckmeister herangezogen. Im Park liegt die im Rokokostil erbaute Orangerie. 

Die Schloßkapelle enthält einen reich geschnitzten, mit vielen Figuren versehenen Altar im Rokokostil.
Schwarzenraben kam 1922 in den Besitz der Familie von Ketteler.

1935 Brand des Schlosses. Danach wurden die zerstörten Teile nach den Originalplänen wieder aufgebaut.
Seit 1998 heißt der neue Besitzer Dr. Otto Drosihn.